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Hieroglyphen

Hieroglyphen

Übersetzer für Hieroglyphen

Die Worte der Götter

Die Hieroglyphen ( Bilderwörter) entstanden um 3100 v. Chr. und wurden eigentlich nur von Beamten für Aufzeichnungen benutzt. Erst später wurde sie auch für die heiligen Inschriften auf Grabsteinen, Tempeln, Obelisken und Skulpturen verwendet.

Da sie meißt in einem religiösen Zusammenhang auftauchten, wurden sie auch medou netjer, "Worte der Götter", genannt und man verehrte den Gott Toth, als Gott der Schrift, als ihren Erfinder. Eine vereinfachte und verkürzte Kursivform der Hieroglyphen wurde für alltägliche Schriftstücke verwendet. Man nennt diese Schrift Hieratisch.

Um 600 v. Chr. begann sich dann das Demotische durchzusetzen ( griechisch für "volkstümlich"). Mit der Zeit fanden immer mehr grichische Buchstaben Zugang zur ägyptischen Schrift und in der Zeit der römischen Herrschaft setzte sich bei der Mehrheit der Bevölkerung das auf dem griechischem Alphabet basierende Koptisch durch.

Die Hieroglyphen wurden zwar von den Priestern der alten Religion weiterhin verwendet, jedoch bedeutete das römische Verbot nichtchristlicher Glaubensrichtungen ihr baldiges Ende.

Die letztbekannte Inschrift in Form von Hieroglyphen ist mit dem 24. August 394 n. Chr. datiert. Das Wissen um die Hieroglyphen starb mit den Priestern des alten Glaubens aus.

Erst mit der Entdeckung des Steins von Rosette ( el-Rashid) im Jahr 1799, gelang es die Sprache des Alten Ägypten zu entschlüsseln.